Studie zum Working Capital

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PRESSEMITTEILUNG

Rückt Working Capital in den Hintergrund?

Deloitte-Studie analysiert Kapitalbindung der umsatzstärksten deutschen Unternehmen

Stuttgart/München, 23. April 2015 – Die Working-Capital-Studie von Deloitte zeigt, dass sich das Verhältnis Umsatz zu Working Capital in den letzten Jahren kaum verändert hat – laut Geschäftsberichtanalyse der 227 umsatzstärksten deutschen Unternehmen. (Den kompletten Report erhalten Sie auf Anfrage.)

In einem anhaltend günstigen Finanzierungsumfeld haben die Firmen ihre Umlaufvermögensbindung seit 2010 nur geringfügig verbessert: Die Nettobindung in Tagen blieb auf unverändertem Niveau, Reichweite der Forderungen und Dauer der durchschnittlichen Lieferantenfinanzierung erhöhten sich – wobei die Maschinenbauindustrie und die Energiewirtschaft die größten Verbesserungen aufzeigen. Die relative Kapitalbindung hängt dabei mit der Umsatzgröße der Unternehmen zusammen und ist bei umsatzschwachen besonders hoch. Firmen mit hohem Verschuldungsgrad weisen ein niedrigeres Working Capital aus als geringer verschuldete. Unabhängig von der Branche haben Unternehmen mit höheren Liquiditätsbeständen die längste Kapitalbindungsdauer. Als Fazit der Studie sollten Unternehmen nicht erst bei niedriger Liquiditätsausstattung handeln und damit Optimierungspotenziale des Working Capital früher nutzen.

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