Grenzen der Bonitätsbewertung

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Grenzen der Bonitätsbeurteilung

Bei der Durchführung einer Bonitätsbeurteilung geht es schlichtweg um die Beantwortung der Fragen:

  • Besitzt der Kunde die Kreditwürdigkeit für den benötigten Kreditrahmen?
  • Kann der Kunde den zu gewährenden Kredit zurückzahlen?
  • Wird der Kunde den Kredit tatsächlich pünktlich und vollständig zurückzahlen?

Eine Antwort auf diese Fragen ist immer schwierig zu geben, besteht die Aufgaben- und Problemstellung doch darin, das zukünftige Handeln des Kunden zuverlässig und zutreffend vorherzusagen. Da bei jedem Unternehmen sehr viele interne und externe Einflussgrößen dafür entscheidend sind, ob und wann die nötige Liquidität für das pünktliche Begleichen der Lieferantenrechnungen vorhanden ist, wird die Beantwortung der Fragestellungen für den Kreditgeber nahezu beliebig komplex. Je länger dabei die gewährten Zahlungsziele sind, umso längerfristig muss außerdem prognostiziert werden.

Während bei Bestandskunden eine Beantwortung der oben gestellten Fragen meistens (zumindest intuitiv und gefühlsmäßig) noch möglich erscheint, ist dies bei Neukunden –zumindest ohne Hinzuziehung externer und aussagekräftiger Informationen – schlichtweg unmöglich.

Bevor auf die Frage, woher denn valide und hilfreiche Informationen für die Bonitätsbewertung „kommen können“, eingegangen wird, soll in diesem Abschnitt zunächst über einige grundlegende Aspekte der Bonitätsinformationen berichtet werden.

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