Aussonderungsrechte

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Das Recht zur Ausgliederung eines nicht zur Masse gehörenden Objektes durch den Insolvenzverwalter, d.h. zur Aussonderung, hat derjenige, der auf Grund eines dinglichen oder persönlichen Rechtes geltend machen kann, dass dieser nicht zur Insolvenzmasse gehört (§ 47 InsO).

Solche Rechte sind das Eigentum, der einfache Eigentumsvorbehalt, das dingliches Vorkaufsrecht und - im Einzelfall auch - obligatorische Herausgabeansprüche aus Miete, Pacht oder Leihe, soweit das Objekt nicht zur Insolvenzmasse gehört.