Atradius: Insolvenzanfechtung

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PRESSEMITTEILUNG

Insolvenzanfechtungsnovelle: Atradius sieht weiterhin große Risiken für Lieferanten und Dienstleister

Köln, 9. März 2017 – Der Kreditversicherer Atradius begrüßt die vom Bundestag verabschiedete Insolvenzanfechtungsnovelle, hält aber auch die durch die neuen Regelungen gegenwärtig bestehende Risiken für Unternehmen im Firmengeschäft nicht für beseitigt. Tritt die Novelle in ihrer jetzigen Form in Kraft, bleiben für Insolvenzverwalter zahlreiche Möglichkeiten, Lieferanten und Dienstleister zur Rückzahlung von bereits erfolgten Zahlungen im Falle einer Kundeninsolvenz zu verpflichten. Eine Höchstgrenze für solche bestrittenen Forderungen gibt es nicht.

„Insolvenzanfechtungen werden – wenn der Entwurf in seiner jetzigen Form verkündet wird – auch künftig eine kaum zu kalkulierende finanzielle Gefahr für Unternehmen sein”, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland von Atradius. „Auch wenn das neue Gesetz nun an einigen Stellen Lieferanten und Dienstleistern entgegenkommt, wird es zu keiner nachhaltigen Änderung der Anfechtungspraxis in Deutschland kommen. Unternehmen sind nach wie vor gut beraten, sich gegen Rückzahlungsverpflichtungen abzusichern.“

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